Surf Eat Sleep

Al-Berto & The Fried Bikinis veröffentlichen mit Sunzal einen weiteren Soundtrack für die, die reisen und die, die bleiben.
Foto: Al-Berto

Man nennt ihn den Jack Johnson der Schweiz. Der Engelberger/Luzerner Singer & Songwriter Al-Berto beteuerte bereits auf seinem letzten Album, dass er aber lieber so surfen wolle wie Jack Johnson, als dass seine Musik immer wieder mit dem hawaiianischen Surf-Gitarren Mogul verglichen wird. Und dabei ist Al-Berto gar kein schlechter Surfer, im Gegenteil, als passionierter Surfer reist er von einer exotischen Surfdestination zur nächsten und war Teil der Schweizer Surfdoku «I Wanna Surf».

Auf der Suche nach dieser einen perfekten Welle ist neben seinem Surfboard auch immer eine Gitarre im Gepäck, mit welcher er seine Impressionen in Form von groovigen Songskizzen festhält und diese dann zu Hause mit seiner Band The Fried Bikinis in Songs verwandelt. 2009 erschien sein Debütalbum Byron Bay, gefolgt von Taghazout sowie dem Soundtrack zur oben erwähnten Surfdoku. Auch auf seiner neusten Platte, welche anfangs Monat erschien, widmet er sich wieder einer spezifischen Destination, welche ihn zum Liedermachen inspiriert hat.


Barti in den Wellen von Las Flores, südlich von Sunzal. Foto: Al-Berto

Sunzal gilt als Point Break Mekka in El Salvador, in welchem kleinen Dörfchen bereits einige Surfer ihr Zeitgefühl verloren haben und ihren Rhythmus den Gezeiten und dem Swell anglichen. Für Al-Berto ist Sunzal wie ein zweites Zuhause und so widmet er sein neustes Werk eben diesem Surfspot, den wunderbaren sowie komischen Freundschaften die dort entstanden sind und natürlich dem Ozean, welcher diesen Spot (fast) jeden Tag mit Wellen beschenkt.

Der Opener «Surf, Eat, Sleep» lässt bereits erahnen, in welche Richtung sich sein neustes Werk bewegt. Wie bereits auf den Vorgängeralben singt Al-Berto in Spanisch wie auch Englisch über den simplen Tagesablauf, eines Surfers in Sunzal, gefolgt von Gedankengängen über Angstanfälle im Wasser («Panic Attack»), sowie den «Loco» People («Crazy People»), welche man eben so trifft und lieben lernt.

Das 3. Werk von Al-Berto & The Fried Bikinis.

Das neuste Werk von Al-Berto & The Fried Bikinis bewegt sich insgesamt ähnlich wie die Swellcharts. Auf ein Hoch folgt meistens ein Tief, und trotzdem ist Sunzal der perfekte Surftrip Soundtrack und beschreibt jegliche Sorgen und Hoffnungen, welche man während dem Suchen nach noch besseren Wellen eben so empfindet. Es finden sich passende Songs für sich in die Länge ziehenden Flat Days sowie diese kurzen Glücksmomente, in welcher der Swell mit voller Wucht auf die Küste prallt und der Wind in die richtige Richtung bläst.

Al-Berto & The Fried Bikinis werden wohl auch in Zukunft immer wieder mit Jack Johnson verglichen werden und doch schaffen sie es mit Sunzal ihre eigene Nische in der Surfmusik zu finden, mehr geprägt von Manu Chao den je, und trotzdem ganz eigen, wie das Highlight «Un Poco Tonton» vermittelt.

Musik «For those who travel» sowie «For those who stay» und in ihren Gedanken schon an den nächsten Trip und die perfekten Wellen schwelgen.

Al-Berto & The Fried Bikinis spielen übrigens in den nächsten Monaten unter anderem in Zürich, Tessin und am 17. September in Stans im Senkel.

Konzerte

  • 07.08.2015 Yucatan, Engelberg
  • 19.09.2015 Palme Fäscht, Pfäffikon ZH
  • 10.10.2015 Ostello Cresciano, Cresciano TI
  • 16.10.2015 minimum.ch, Zürich
  • 17.10.2015 Release-Party - Senkel, Stans NW
  • 14.11.2015 Vogelsang, Altdorf

Al-Berto & The Fried Bikinis Sunzal erschien am 7. August und kann man sich im Moment in physischer Form oder als mp3 bestellen.

THEMA News / Musik
VERÖFFENTLICHT 24.08.2015
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