Sommer-Special: North America

Nach dem wir fast im Andischen Powder versunken sind, die Gauchos uns durch die Salzwüsten jagten, Aztekische Priester uns den » rosa Elephanten zeigten, Spanisch lernten und eine halbe Ewigkeit mit dem Bus unterwegs waren, sind wir in den Rocky Mountains angekommen. (Nun wir stellen es uns mal einfach so vor).
Auf der » Carretera Panamerica haben wir 25'570 km zurückgelegt. Die Panamerica verbindet den südlichsten Zipfel Feuerlands mit Alaska. Bis auf eine Lücke im tiefsten Jungelgebiet und einer Stelle in El Salvador, wo die Wahrscheinlichkeit einer Entführung bei etwa 97,5% liegt, ist die Durchfahrt gut möglich. Sicherlich ein Abenteuer.

Der erste Stopp während unserer Suche nach Schnee bringt uns ins grüne » Oregon. Oberhalb von Kalifornien, ist der Staat an der Westküste eine willkommene Abwechslung zum sonnenverwöhnten Süden. Der höchste Berg mit 3'425m ist der » Stratovulkan» Mount Hood und liegt etwa 70 km östlich der Hauptstadt Portland (Tony Hawk-Gamer sollten Portland kennen). Der, noch immer ?aktive? Vulkan, darf sich Vater von nicht weniger als zwölf Gletscher nennen.
Der Palmer-Gletscher ist wohl der berühmteste und ist der Austragungsort des diesjährigen Windells-SummerCamp. Das Set-Up auf dem Mt. Hood lockt so manchen Skier nach Oregon.

Den zweiten Stopp auf unserer Tour legen wir in » Whistler, BC, Kanada. Die Grenze wurde überquert und wir finden keine paranoiden Cops mehr vor. Der Speiseplan wurde von Mc Donald Fast-Food auf Holzhacker-Steak umgestellt und Football gegen Eishockey getauscht.
Das BC steht für » British Columbia, wobei das ?British? daraufhin deutet, dass es mal eine Kolonie der Königlichen Krone war. Das ?Columbia? stammt vom Fluss Columbia.
Das Skigebiet liegt auf 2'294 m und stellt jedes Jahr einen der besten Parks der Welt auf die Füsse. Da braucht man sogar einen Ausweis, vergleichbar mit einem Führerschein, um überhaupt in den Park zu kommen. Nebst den perfekten Kickern, Rails und Pipes bietet das Skigebiet auch Trainingsmöglichkeiten für die Buckelpisteler und die Racer. Das Alles auf ein und demselben Hang. Man schaue sich mal das Photo an. Hier kann man sich grad auch ein Bild darüber machen, wo Whistler die Prioritäten setzt und sie allen Grund dazu haben, sich so zu positionieren. Der ganze Gletscher ist ein einziger Park. Nur schade, dass es in den hiesigen Gebieten nur schleppend voran geht. Aber immerhin.
Mit dem Camp of Champions und bekannten Skigrössen als Coaches, ist Whistler wohl das Grösste für einen Freeskier. So bringen einem Justin Dorey, TJ Schiller, Matt Hayward, Mike Riddle, Joe Schuster oder Altmeister Jannik B die einten oder anderen Tricks bei. Wer dann nach einem harten Trainingstag noch immer nicht genug hat, kann sich im grössten Bikepark der Welt die Schienbeine aufschürfen.

Für Connections und den Park seines Lebens ist Nord Amerika sicherlich der richtige Tipp. Wer aber auf billige Ferien hofft, kommt trotz des tiefen Dollars auf die Welt. Alles sauttüür! Ganz abgesehen von den horrendesten Alkoholsteuern, grad nach Skandinavien.

Drum ab go schaffä!
VERÖFFENTLICHT 01.07.2008
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