BEO 2014 Laax: Isa, Iouri und Ursina on top!

Sochi kann kommen, unsere Truppe ist ready.
Onitsuka Miyabi, Foto: Lämmerhirt

Einmal mehr sind die European Open Geschichte. Seit Anfang der Woche wurden die Zuschauer mit spektakulärem Snowboarden verwöhnt und das Sahnehäubchen folgte dieses Wochenende. Am Samstag die Finals der Jungs und Ladies auf dem Slopestylekurs und heute Sonntag wurde die Pipe gerockt. Und von den 4 Titeln sahnten die Einheimischen deren drei ab.

Eine regelrechte Machtdemonstration war der Pipe-Event der Frauen. Der Sieg ging an Ursina Haller, welche im zweiten Run einen fs9, bs5, fs5, bs air und fs7 hinstellte. Wahrlich ein beeindruckender Lauf. Zweite wurde Verena Rohrer und dritte Carla Somaini. Eine reine Schweizer Sache auf dem Podest also. Gespannt wurde auch auf den Auftritt von Enni Rukajärvi gewartet. Die Slopestylerin bewies in der Quali auch in der Pipe ihr Können und hätte auch hier das Finalticket. Allerdings machte ihr ein Knieverletzung zu schaffen und so musste sie auf das Pipefinale verzichten.

Slopestyle Podium Ladies, Foto: Lämmerhirt

Im Slopestyle strahlten ebenfalls zwei Schweizerinnen. Isa Derungs liess sich nach dem Gewinn der Quali am Freitag die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und wurde im Finale ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings verdrängte sie erst im letzten Run Miyabi Onitsuka vom Spitzenplatz, indem sie ihren bs rodeo 5 sauberer hinstellte als zuvor. Miyabi gewann noch vor 2 Jahren den Junioren Titel in Laax und fuhr auch bei der Elite einen Klasse Contest. Dritte wurde knapp hinter der Japanerin Elena Könz mit ebenfalls einem gelungenen Weekend.

Im Slopestyle der Jungs musste sich die Konkurrenz dafür den Ridern aus dem hohen Norden geschlagen geben. Sieger Brage Richenberg, Aleksander Ostreng und Mons Roisland fuhren in einer Klasse für sich und hatten bestimmt eine gute Party am Samstagabend. Leandro Eigensatz und Carlos Gerber gelangen ihre Runs nicht optimal, sie mussten sich mit den Plätzen am anderen Ende des Klassements begnügen. Jonas Boesinger machte es schon besser und wurde guter 6. Nice!

Als letzter Event stand das Pipefinale der Herren auf dem Programm. Auch dort war das Feld mit Michael Schärer, Mä Keller, Hitsch Haller und Iouri Podladtchikov gut schweizerisch besetzt. Und letztere zwei waren es auch, welche im Finale den Ton angaben.

Iouri gab gleich im ersten Run den Tarif durch und stickte back-to-back 9er, einen fs10 und einen cab doublecork 10. Hitsch sprang ihm mit einer heftigen Höhe und viel Style am nächsten und schnappte sich den zweitgrössten Geldbeutel. Der Finne Janne Korpi hatte trotz Slopestyle-Finale vom Vortag noch genug Saft in den Beinen, um sich den dritten Rang zum sichern.

VERÖFFENTLICHT 19.01.2014
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