Sven Thorgren ist freestyle.champ!

Viel Style, Airtime und ein Triple-Versuch am Final-Sunday.
Foto by Duckstance, Ruedi Flück
Foto by Duckstance, Ruedi Flück

Auch in diesem Jahr erfolgte die Quali und das Final beides am Sonntag ohne Semi-Final. Jeder der zwölf Rider hatte drei Runs, wobei im ersten Run ein Style-Trick, im zweiten ein Tech-Trick und im dritten konnten die Rider selbst entscheiden, ob sie den Style oder den Tech Trick verbessern wollten. Die beiden Tricks wurden für die Wertung zusammen gezählt und der Schnitt zählte. Nur vier der zwölf Rider durften sich dann im Finale messen.

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Qualification

Antoine Truchon eröffnete den Contest mit einem über-stylischen Frontcork 540° Nosegrab und markierte schon mal Präsenz. Weiter sorgte auch Christian «Hitsch» Haller dafür, dass die Crowd auf der Landiwiese was zum feiern hatte. Er zeigte einen sicken Cab underflip Chicken Salad. Wer aber dann richtig überzeugte war Lucien Koch und zeigte, dass er ready wäre für einen Sieg. Er stickte einen fetten FS 540° und übernahm die Führung. Nach dem ersten Run lagen zwei Schweizer in den Finalplätzen, was uns hoffen liess!

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Im zweiten Run gings dann mit dem Spin-to-win los. Wiederum zeigte Antoine Truchon einen sehr sauberen Trick. Er stellte einen FS 1080° Double Cork sauber in die Landung. Dann fing Sven Thorgren an aufzudrehen und zeigte als Tech Trick einen BS 1080° Double Cork mit einem ewig langen Grab und landete perfekt. Lucien Koch bewies dann, dass er nicht nur stylen kann und zeigte einen BS 1080°, der eigentlich ein BS 1260° sein sollte. Nach dem Trick meinte er:

Ich ha dä gar nöd welle mache."— Lucien Koch

Im zweiten Run klappte es dann besser und er stellte den BS 1260° hin! Auch für Marcus Kleveland gab's hohe Punktewertung von den Judges für seinen Cab 1260° Double Cork. Leider knapp nicht ins Finale schaffte es Jan Scherrer, der seinen Style Trick leider nicht mehr genügend verbessern konnte und auf dem sechsten Platz landete. Christian Haller bailte leider bei den Tech Tricks und hatte daher keine Chance auf einen Finalplatz. Schlussendlich schafften es Sven Thorgren als erster, Marcus Kleveland als zweiter, Lucien Koch als dritter und Antoine Truchon als vierter ins Finale.

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Final

Im Big Final hatten die Rider je zwei Runs, wobei es nur noch um die Tech-Tricks ging. Der besser der beiden zählt. Lucien zeigte wieder denselben Trick, wie in den Qualis, konnte ihn aber leider nicht ganz sauber landen und bekam nur 80.67 Punkte dafür. Marcus Kleveland legte dann den Massstab etwas höher mit einem Cab 1260° Double Cork. Der wurde aber gleich wieder geknackt von dem Schweden Sven Thorgren mit einem riesigen BS 1080° Double Cork, der so viel Airtime hatte dass er mehr nach einem 720° aussah. Daran konnte niemand mehr gross rütteln, alle restlichen drei Rider bailten, wobei Marcus Kleveland einen Triple versuchte und den knapp nicht landen konnte. Lucien Koch verpatzte leider auch seinen zweiten Versuch. Er war in sauguter Form, hatte eine geile Show abgeliefert und hätte eine gute Chance auf den Sieg gehabt. Hat leider dieses Jahr nicht ganz gereicht und so heisst der freestyle.champ 2014 Sven Thorgren!

Final Results

  1. Sven Thorgren (SWE): 93.33

  2. Marcus Kleveland (NOR): 88.00

  3. Lucien Koch (SUI): 80.67

  4. Antoine Truchon (CAN): 49.00

VERÖFFENTLICHT 28.09.2014
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