Quiksilver U.S. meldet Insolvenz an.

Keine guten News aus Huntington.

Es ist kein Geheimnis, dass Brands mit einem Aktienwertverlust von knapp 80% innert einem Jahr an der finanziellen Grenze ihre Rubel jonglieren. Zuletzt hat es ein paar grosse Brands durchgerüttelt - jetzt geht's wohl auch Quiksilver an den Kragen, worunter auch Roxy und DC Shoes dazu gehören. Quiksilver hat an einer Pressekonferenz in Huntington verkünden lassen, dass man bei Quiksilver U.S. die Insolvenz gemeldet hat.

Nun wie weiter? $175 Millionen gross ist die Finanzspritze die Quiksilver auf ihrem Konto braucht. Der Plan sieht folgendermassen aus. Das Management soll der Oaktree Capital Management übergeben werden, die auch der Hauptgeldgeber von Billabong ist. Um diese $175 Millionen aber fliessen lassen zu können, muss Quiksilver vorerst einmal Konkurs anmelden. Die Insolvenz betrifft «nur» Quiksilver U.S. und nicht die Geschäfte in Europa oder Asien. Die Mehrheit der Quiksilver Investoren stimmen diesem Weg schon einmal zu. So kann der Schaden im Moment in Grenzen gehalten werden und gegen aussen soll alles wie gewohnt weiterlaufen.

Nachdem wir alles gründlich bedacht haben, unternehmen wir diesen schwierigen, aber notwendigen Schritt, um die Zukunft des Unternehmens sicherzustellen."— Quiksilver-CEO Pierre Agnes

Ein weiterer Schlag also für die Core-Surf-Brand. So stieg im letzten Jahr das wohl grösste Aushängeschild aus. Kelly Slater kehrte dem Konzern nach 23 Jahren den Rücken. Auch scheint Iouris Sponsorship nicht mehr verlängert worden sein.

Obwohl Gerüchte bezüglich einer Mega-Fusion von Billabong und Quiksilver nun noch vermehrt kursieren werden, wurde diese bis jetzt zurückgewiesen.

Apropos Surfen - gestern hat mit dem Hurley Pro der nächste WSL Tourstopp im Kalifornischen Trestles gestartet. Sei Live dabei auf worldsurfleague.com

THEMA News / Riders
TAGS Quiksilver
VERÖFFENTLICHT 10.09.2015
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