«Für das, was 90 Prozent der Leute effektiv machen!»

Nicholas «Fast» Wolken packt alle Gründe und Hintergründe zu KORUA Shapes aus.
KORUA Mitgründer Stephan «Mu» Maurer im Element! Foto: thomasstoeckli.com
By combining the forgotten, the existing and the infinity of ways to create and ride unconventionally boards of interest and character, we give opportunity to new and unique experiences, simply for the sake of beauty and joy. This is KORUA."— Das ist KORUA
Nicholas Wolken, Foto: Aaron Schwartz, aaronschwartz.ca

Die Philosophie der unkonventionellen KORUA Shapes Bretter sollte uns alle überzeugen – wer will nicht Freude, Einzigartigkeit und Charakter beim Shredden erleben? Nicholas Wolken hat mit seinen Buddies Stephan «Mu» Maurer und Alvaro Vogel diese Eigenschaften in eine Brettmarke verpackt.

Gründe genug, dass Nicholas auch bekannt als «Fast» uns erläutert, was hinter der Marke steckt und wieso grundsätzlich ein Haufen unter uns auf den Float Camber umsatteln sollten.

Hi Nicholas, gleich ein wenig nachdenklich: Wie geht es dir, wenn du die blanken Berge zu dieser Jahres Zeit begutachtest?
Hi Jeffrey. Es stimmt mich schon sehr traurig wenn ich sehe wie es offensichtlich immer wärmer bei uns wird...

Glücklicherweise haben du, «Mu» und Alvaro die KORUA Bretter geschaffen. Der aufkommende Trend hin zum Carven an powder-armen Tagen spielt euch sicherlich in die Karten, auch wenn ihr ursprünglich ein Snow-Surf-Powder-Brett machen wolltet. Die Begeisterung, welche die Bretter bei Testern auf der Piste bspw. im Dezember in Laax auslösen, spricht dafür, dass sich die KORUAs ebenfalls bestens zum Carven im Kunstschnee eignen. Wie kam es dazu, dass ihr begonnen habt Snowboards herzustellen? Was waren eure Ziele?
In Japan haben wir das Snowsurfen als Bewegung entdeckt, und da es uns so faszinierte, wollten wir es in unserer eigenen Form nach Europa bringen. Wir haben immer schon eng mit unseren Board Sponsoren an Shapes gearbeitet, so wussten wir auch, dass wir gute Boards für die Alpen bauen können. Eines Tages kam dann einfach alles zusammen.

Die neue Flotte von KORUA

Welche Vorteile bringen die unkonventionellen Shapes?
Ich denke die Boards sind einfach eher auf das Fahren zugeschnitten. Auf das, was 90 Prozent der Leute effektiv machen, sprich Resort- und Powdershredden. Im Resort kann man damit geil carven und im Powder hat man den Float und somit mehr Speed, was das Ganze einfacher macht. Wir fahren fast nie switch und wenn, dann können wir es auch mit dem tiefsten Swallowtail. Das eröffnet neue Möglichkeiten der Tail Gestaltung um die Performance der Boards zu steigern.   

Wurdet ihr von Parkboys schon belächelt, weil sich eure Bretter da nicht wirklich eignen?
Das kann gut sein, aber es stört uns nicht. Es gibt immer Leute die skeptisch sind. Ich denke wenn du einen Trick beherrschst, schaffst du ihn auch mit einem Powder Board. Wenn ich Stephan und Welli in Laax beim Parkfahren zuschaue machen sie nicht den Eindruck als würden ihre Boards sie behindern – nicht einmal beim Switch landen und anfahren! Im Gegenteil ich finde es schaut viel sicker aus, wenn sie zwischen den Obstacles ein paar schöne Turns einbauen.  

Die Zahlen sprechen auf alle Fälle für euch: 3 der 8 Bretter in eurem online Shop sind vergriffen. Wie sieht eure Zukunft aus? Wie sieht die Planung der kommenden Kollektion aus?
Wir werden weiterhin versuchen innovative Shapes zu produzieren. In Zukunft auch ein wenig spezifischere Boards. Zum Beispiel solche die ausschliesslich zum Softboot carven auf der Piste konzipiert sind und solche die reine Powderboards sind. Die Spezifität wird dabei aber in den jeweiligen Konditionen einen grossen Vorteil haben – sonst macht es keinen Sinn. Was wir nicht wollen, ist einfach crazy Shapes zu bauen, die cool ausschauen aber keinen effektiven Vorteil haben. 

Wo erwirbt man sich am besten ein KORUA?
Wir haben in Schiers den Hinterland Shop, in Bellinzona den Agane Coreshop und in Chamonix den Zero G. Wenn das nicht am weg ist kann man sie in unserem Webshop koruashapes.com für circa CHF 10.- Shipping von unserem Lager nach Hause bestellen.

Kürzlich sah man euer Team in «Yearing For Turning In Japan» (im Video oben) und dich auch in DBKs projectDETOUR. Eine wahre Freude euch beim Fahren zuzusehen. Wie viel tragen die KORUA Bretter dazu bei?
Natürlich kann man mit fast jedem Board einigermassen schöne Turns fahren, wenn man die Technik dazu beherrscht. Da unsere Boards aber speziell dafür konzipiert sind, machen sie es einfacher, und je einfacher ein Board zu fahren ist, desto besser fährt man und desto mehr Spass macht es. Ich will hier nicht für andere sprechen, aber für mich persönlich haben diese neuen Shapes meine Auffassung von Snowboarden und das Fahren selbst von Grund auf positiv verändert.    

Was steht bei dir diese Saison noch auf dem Plan? Was wünschst du dir im kommenden Jahr?
Ich gehe sicher nach Japan und ich träume immer davon wieder nach Alaska zu gehen. Es werden aber eher kürzere Trips werden, diese Saison da ich möglichst viel Zeit in meinem kleinen Camper mit Freunden verbringen will um zusammen Schweizer Resorts und Berge zu entdecken!

Danke Nicholas! Alles weitere findet man natürlich auf koruashapes.com

Gabriele Torriani zeigt, dass sich das Brett in der Pipe ausgezeichnet fährt. Foto: Aaron Schwartz, aaronschwartz.ca
VERÖFFENTLICHT 08.01.2016
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