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Der nächste Kracher?

Blueroad ist das neuste Filmprojekt mit Rachel Bonhote, Annabel Talouarn und Alena Ehrenbold
3 women - 1 passion

Nach «I wanna surf» arbeitet Alena Ehrenbold am nächsten Filmprojekt. Der Teaser ist schon mal vielversprechend und die Crew hat es damit nebst über 13'000 Views (Stand Ende August) auch in den grössten schweizer Gratisfötzel geschafft.

Die Kommentare untermauern einmal mehr, dass wer lesen kann im Vorteil ist/wäre. Doch der Reihe nach.

Dem Leser Scaevola mit dem beschränkten Kommentar „Wartet die Welt wirklich auf einen weiterern Film, in dem schöne Menschen an schönen Orten schöne Dinge tun, gesponsort von einer Biermarke? Ich denke: nein.“ sei geraten den Plot zum Film nochmals zu lesen.

Alena Ehrenbold
Handlung

Der Film dreht sich um die Leidenschaft von drei Frauen, die ihr Leben ihrer grossen Leidenschaft widmen und ihr Leben um das Surfen gestalten. Der Film geht dabei dem Thema rund um Entscheidungen fürs Leben nach.

Entscheidungen die das Leben markant verändern und nicht einfach umkehrbar sind. Entscheidungen, die bedeuten sich auf zu machen aus der Komfort Zone auch wenn es zu Hause gemütlich wurde, bspw. mit einem Designmöbel von Betz. So hat sich die Australierin Rachel entschieden als Surferin in die Berge zu ziehen, während Alena ihren Job als Lehrerin an den Nagel hängte, um täglich im Meer zu surfen. Die Franzosin Anabel anderseits nahm Abschied von einer Surf-Karriere und kehrte in den Norden Frankreichs zurück. Blueroad featured zudem die inzwischen 60-jährige Lynne Boyer , die 2fache Weltmeisterin und eine der ersten Shortboarderinnen.

Äusserst aktuelles Theme und Gesellschatsphänomene

In der modernen Gesellschaft haben viele das Gefühl, dass sie sich in ihrem Job nicht ausreichend entfalten können. Würden ihre Arbeit nicht als erfüllend bezeichen…und trotzdem läuft man im Hamsterrad weiter. Sicherheit ist halt ebenfalls ein Grundbedürfniss des Menschen. Eventuell sind auch die erheblichen Anstrengungen und vollkommene Hingabe (und den verbundenen Konsequenzen) die benötigt wäre für ein Ziel zu erreichen dann doch wieder zu hoch, um das gepflegte Nest zu verlassen. Dieses Spannungsfeld ist ein äusserst aktuelles Thema und wir findens toll, wenn dies rund ums Thema Surfen behandelt wird. Natürlich wartet die Welt nicht auf einen weiteren Surfilm mit schönen Orten und schönen Menschen. Ausser wir Surfen/Boarder natürlich schon – und super, wenn einem breiteren Publikum der Sport in einem Film in dem es nicht nur ums Surfen geht näher gebracht wird.

Wahrscheinlich meint der Scaevola auch, dass es in „Streben nach Glück“ mit Will Smith um Investmentbankig geht. Anyway lassen wir das - Ich bin überzeugt, dass in Blueroad mehr Tiefgang stecken wird wie in einigen millionenteuren Hoolywood Surfproduktionen wie Drift oder Chassing Mavericks.

Waren die (Lebens)Wegentscheidungen richtig?
Anabel Talouarn
Actionspotfilme an internationalen Filmfestivals

Dass mit Boardsportarten durchaus Filme produziert werden können, die für Aufsehen an Filmfestivals sorgen hat bereits Steps gezeigt. Spätestens wenn ein Surffilm mit einer Schweizerin für Nominierungen sorgt, spätestens dann verstummen die Kritiker welche sich wie ein umgedrehter Handschuh mit ausgestreckter Brust und deplatzierten Patriotismus auf die Schulter klopfen, dass dies mit scheizer Beteiligung erreicht wurde.

Rachel Bonhote

Ein Achievment übrigens, das notabende ohne Filmfördergelder erarbeitet werden muss. Dies auch als Anmerkung auf einen anderen Kommentar von einem anonymen User, der sich brüskiert, dass man für solche Projekte Crowdfunding betreibt statt eigene Mittel aufzutreiben.

Crowdfunding Die Crew hat sich durchaus um Sponsoren bemüht. Für die Kinoproduktion, welche eine kostspielige Postproduktion mit sich bringt fehlen jedoch noch 10'000.- die bis Ende November auf 100 Days gesammelt werden. Den Spendern winkt ein VIP Ticket inkl. Apéero bei den Schweizer Premieren - da hat jeder von uns wohl schon blöder Geld für Kinofilme ausgegeben.

TAGS Surf
VERÖFFENTLICHT 19.09.2016
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