K2 Powderboards im Test

Fun im Powder gefällig? Dann haben wir die richtigen Boards für euch

Bei endlosen Sprays an neuverschneiten Hängen fängt bei vielen Snowboardern das Herz höher an zu schlagen. Noch mehr Spass macht dies jedoch mit dem richtigen Board an den Füssen.
Ende letzter Saison haben wir im Aprilpowder in Stubai zwei diesjährige Boards von K2 Snowboarding unter die Lupe genommen, welche genau dies versprechen. Und um es bereits einmal vorne weg zu nehmen, wir wurden nicht enttäuscht. Wer so richtig Gas im Powder dieser Saison geben möchte, hier zwei Empfehlungen.

K2 Party Platter

Das Party Platter ist nicht neu in der Palette von Boards von K2, jedoch sind wir sehr erfreut, ist es auch in der Saison 17/18 wieder mit von der Partie. Das Board wird wie das Simple Pleasures oder das Cool Bean, welches wir euch bereits letzten Winter einmal vorgestellt haben, unter der Enjoyer Linie geführt. Diese verspricht viel Spass und mehrheitlich verspielte Boards. Im Vergleich zum Cool Bean hat das Party Platter keinen Schwalbenschwanz, was etwas mehr Trickfreiheit lässt, indem eine Powderlandung im Notfall auch mal switch ausgefahren werden kann. Empfehlenswert ist dies nicht, aber mit dem kurzen, leicht aufgestellten Tail doch möglich.

Kern des Boards ist sicher die weite Nose, welche dem Board massiv Auftrieb verleiht. Dahinter steht dieselbe Tweekend Technologie wie beim Cool Bean, welche mit ihrem Rockershape die Nose kürzer hält wie bei den üblichen Powboards und es dadurch wesentlich agiler macht, ohne den Auftrieb zu verlieren. Mit dem Volume Shift, mittels welchem K2 die Fläche eines Snowboards in ihrer Enjoyer Serie mehr unter die Bindung verlagert, verleiht ein surfähnliches Gefühl und man floatet auch im knietiefen Powder unbeschwert dahin.

Dank der flachen Base und dem kurzen Tail ist man auch zwischen den Bäumen nicht fehl am Platz und hat das Board auch bei schnellen Richtungswechseln immer unter Kontrolle. Auf der Piste beginnt die weite Nose bei hohen Tempi leicht zu flattern, stört jedoch nicht gross, so dass auch auf gepflegter Piste oder im saisonend-Sulz der Spass immer schön erhalten bleibt. Erhältlich ist das Party Platter in den Grössen 143cm und 150cm.

Simple Pleasures

Das zweite Board, welches wir unter den Füssen hatten ist auf diese Saison hin brandneu. Das Simple Pleasures wird ebenfalls in der Enjoyer Serie produziert und wurde nach dem Volume Shift Konzept entworfen. Zwar weist das 151cm Board etwas weniger Waist Width auf als das ähnlich grosse Party Platter, der surfige Flow bleibt jedoch auch so erhalten. Das Simple Pleasures kann gut 5 oder mehr Zentimeter kürzer gefahren werden als ein normales Board und es schlägt sich immer noch top im Powder, da die spitze Nose ausreichend Auftrieb gibt. Sowohl bei langgezogenen Sprays wie auch bei schnellen kurzen Turn im Neuschnee lässt es den Rider nicht im Stich.

Im Vergleich zum Cool Bean oder Party Platter hat das Board einen leichten Vorspann und fühlt sich dadurch vor allem beim Gebrauch auf der Piste auch äusserst wohl. Es zieht präzise Turns, hat etwas mehr Pop und das Fahrgefühl ist absolut spassig. Getestet haben wir das Board im Powder und auf harter Piste, jedoch ist gut vorstellbar, dass es auch im Slush problemlos seine carvigen Eigenschaften auf den Schnee bringt, da es härter ist als ein Party Platter.

Mit dem Simple Pleasures ist K2 jedenfalls einmal mehr ein sehr guter Wurf gelungen und das Board ist sowohl als Powder- wie auch als Pistenboard eine Anschaffung wert. Erhältlich ist die Spasskanone in den Grössen 151cm und 156cm.

TAGS K2
VERÖFFENTLICHT 07.11.2017
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