Mein Post

K2 – Brandmanager im Fokus

Die Serie Brandmanager im Fokus soll einen Einblick in den Alltag eines Managers geben. Max Anselstetter, Brandmanager von K2 Europe, stellt uns seine Arbeit vor.

Die Brandmanager aus der Schweiz leisten eine enorme Arbeit. Sie bringen uns den Stuff der grossen Marken in unsere Stores. Nicht immer dürfte es einfach sein, sich gegen die Flut an Outlets und den online Handel aus dem Ausland zu wehren. Die Serie Brandmanager im Fokus soll einen Einblick in den Alltag eines Managers geben. Die Personen hinter den Marken erhalten das Wort und auch die Highlights dieser Saison stimmen auf den Winter ein.

Foto: K2

Heute kommt Max Anselstetter von K2 Snowboarding.

Als erstes gerne dein Name, Alter und wie du zu deinem Job gekommen bist? Hallo! Mein Name ist Max Anselstetter, bin 34 Jahre und seit 2012 für das Marketing bei K2 Snowboarding zuständig. In meiner Studienzeit hatte ich mal ein Praktikum bei K2 absolviert, da hab ich mich anscheinend nicht komplett dumm angestellt und als es galt, die Stelle neu zu besetzen, wurde ich gefragt, ob ich das machen möchte. So hab ich meinen damaligen Job gekündigt und bin zu K2 gewechselt.

Wo ist euer Standort und wie seit ihr strukturiert? Ich sitze in unserer Europazentrale in Penzberg/Deutschland, südlich von München zusammen mit den Marketing und Sales Managern der 12 weiteren Brands von K2 Sports. Von hier aus lenken wir die Geschicke unserer 8 Direkt- bzw. Agentenländer und 27 Distributoren. Das Herz von K2 Schweiz liegt in Baar, wo Country Manager Walter Dietiker zusammen mit seinen Jungs Yves und Fabien die Zügel fest in der Hand hält.

Wer ist alles in eurem Team (Rider) dabei? Unsere K2 «Enjoyer» muss man anders betrachten als die stark big-name orientierten Teams anderer Brands. Unser Fokus liegt nicht auf Contest-Kids und Podiumsfiguren, wir möchten eigenständige Charaktere mit individuellem Riding-Style unterstützen, das kann ein weltweit bekannter Star aber auch der Local Hero sein. Unsere Brandmessage «Seek & Enjoy» wird hauptsächlich über unsere nationalen Teamfahrer transportiert, die aus allen Ländern Europas stammen und ihre Homeresorts mit ihren Buddys unsicher machen. In der Schweiz muss ich zwei besondere Jungs herausstellen, Levi Luggen und Carlos Gerber, dies sind zwei Fahrer, die bereits jahrelang die Fahne von K2 hochhalten. Zwei komplett unterschiedliche Charaktere, die wirklich mehr als stylish auf dem Brett stehen.

Foto: K2

Warum unterstützt ihr genau diese Fahrer? Die Antwort hab ich ja bereits gegeben. Nach meiner Auffassung ist es leicht, sich einen Top-Athleten «zu kaufen», der dann einfach die Sticker auf dem Brett austauscht, aber echte Shredder, die für etwas stehen und eine Message vertreten, muss man über Jahre aufbauen. So steht Levi zum Beispiel für technischen Backcountry-Freestyle mit unglaublicher Boardkontrolle. Schaut euch mal seinen Part im neuen True Color Movie an!

Bei welchen Events, Parks und Projekten seid ihr diese Saison vertreten Backyard Jam Winterthur, Warmtobel Jam Wildhaus, Zinal Freeride, Trick-Chiste Flumserberg, Rookie Attack Wildhaus, Open & Kids Slopestyle Thyon 2000, La Bosse à Norbert Les Marécottes, 25th Anniversary Neige Aventure Nendaz und Jam Session Grindelwald

Gibt es in Zukunft die Möglichkeit bei euch – in welcher Form auch immer – zu arbeiten? In Penzberg sind wir ca. 65 Mitarbeiter, von Buchhaltung über Customer Service, Controlling, Supply Chain bis hin zum Lagerist. Die Möglichkeiten für Interessierte sind groß!

Foto: K2

Welches war der bisher beeindruckendste Moment in deinem Job? Die Facetten meines Jobs sind sehr weit gefächert. Von Splitboardcamps mit Biwaks bei -15° Grad über Bad-Taste Tennisturniere beim Sales Meeting bis hin zu unserem legendären Kamp K2, bei dem 300 Händler aus 25 Nationen zusammen Shredden, Feiern und eine gute Zeit haben. Dies sind natürlich schon die Highlights aber Ich versuche immer auch die unangenehmsten Aufgaben mit einer gewissen Gelassenheit und Spaß anzugreifen und zu lösen. Wenn mir das dann gelingt, beeindrucke ich mich selbst am meisten.

Zu Produkten und Highlights: Wo seht ihr zukünftige Trends in der Szene? Insbesondere Gear, aber auch Fahrstil, Skigebiete, etc? Snowboarden entwickelt sich ständig weiter, was der Grund dafür ist, warum es für uns interessant bleibt und wir immer wieder auf ’s Neue begeistert sind. Bei all den vielen unterschiedlichen Styles und Szenen, ging es schon immer darum, ständig Neues zu suchen und auf dem persönlichen Weg Spaß zu haben und voranzukommen. In letzter Zeit hat man sich, was den Style und die Energie angeht, wieder auf die absoluten Anfänge des Snowboardens besonnen, die auf der Idee beruhten, im Schnee zu surfen. Dieser cleane, fließende Fahrstil fühlt sich, neben der Vielzahl von Tricks und dem Drang, das Level stetig weiter zu pushen, auf einmal wieder richtig und unverbraucht an. Die Rückkehr, zu den grundlegenden Bewegungen des Snowboardens gewinnt wieder an Beliebtheit, denn wirklich jeder kann sich diesem Style anschließen. Dazu braucht es keinen Helikopter, nicht einmal Neuschnee. Es geht darum, das zu nutzen, was einem zur Verfügung steht und maximalen Spaß für sich und seine Freunde zu erleben, indem aus den gegebenen Bedingungen, immer wieder etwas Neues und Kreatives gezogen wird.

2015/16 Cool Bean, Foto: K2

Was sind 2-3 Highlights der diesjährigen Kollektion? Was zeichnet diese von anderen Produkten aus und warum muss man sich diese Saison genau dieses Produkt kaufen?

2015/16 CarveAir, Foto: K2

Sobald sich neue Trends und Bewegungen im Snowboarden entwickeln, verändert sich automatisch der bisherige Style und neues Equipment wird nötig. Dadurch wächst das Snowboarden. In der Vergangenheit war dies beispielsweise bei Twin-Tip-Shapes oder Rocker-Profilen der Fall. K2 bietet für diese Saison mehr exotische Shapes an als je zuvor. Nach Jahren der Experimente, des Testens und Feinschliffs verschiedener Shapes, trat ein zentrales Element immer stärker in den Vordergrund. Die treibende Idee hinter der neuen Shape-Welle liegt im Volumen. Mittlerweile wissen wir, dass wir mit der verfügbaren Lauffläche spielen, aber das Wort Volumen scheint es besser zu umschreiben. Denn diese Technik ist eng mit dem Shapen eines Surfboards verwandt. Durch die Verschiebung des Volumens unter den Füßen, kann man ein völlig neues Gefühl dafür erreichen, wie das Board im Schnee agiert und gleitet. Die Produkte, welche dieses neue Fahrgefühl am besten vermittelt ist die «Cool Bean» und das «Carveair». Ihr braucht euch nur die Shapes dieser Boards ansehen und wisst sofort warum es die Boards der kommenden Saison sind.

Wie lässt ihr euch für Innovationen inspirieren? K2 ist nun seit über 27 Jahren als eine der ersten Brands im Snowboardbusiness aktiv. Klar sind wir der nasenborende, kleine Bruder einer großen Ski-Schwester aber das hat K2 eher immer vorangetrieben als eingeschränkt und so erfand man zahlreiche Industriestandards wie z.B. den 4x4 Lochstich, mit dem Fatbob das erste Wide-Board oder die Rocker-Technologie. Innovation und Kreativität ziehen wir ganz einfach daraus, dass alle bei K2 in jeder freien Minute selbst am Berg sind, Produkte testen, Feedback von Teamfahrern einholen und einfach auch mal kindliche Züge ausleben, wenn es die Situation zulässt. In diesem Sinne, see you on the mountain!

Danke Max, für diesen interessanten Einblick in dein Leben als Brandmanager! Checkt k2snowboarding.com und ihre Facebook-Page.

THEMA News / Snow
TAGS K2
VERÖFFENTLICHT 20.12.2014
SHARE ME…

Kommentare (00)

Bisher sind noch keine Kommentare verfasst worden.

Weitere Beiträge