«A story of adventure in a land of beauty»

BELLA VITA - A Surfer's Journey through Italy
Foto: Bella Vita
Foto: Bella Vita

Die Blue Surf Film Nacht meldet sich zurück. Und wie! Die Jungs von Nouvague Events präsentieren zusammen mit REEF einen vom US-Regisseur Jason Baffa gedrehten Surfmovie «Bella Vita». Mit Dave Rastovich, Chris Del Moro, Lauren Hill und Connor Coffin, die allesamt italienische Wurzeln haben, reiste der Regisseur im letzten Herbst nach Italien um die Wellen, die Surfkultur aber auch die Menschen in Italien zu porträtieren.

There are very good waves in Italy, but you need to spend a lot of time, a lot of energy, a lot of heart."

A lot of heart! Genau das macht diesen Film einzigartig. Man merkt, wie leidenschaftlich die italienischen Surfer sich in die Wellen schmeissen und mit wie viel Herz sie dabei sind. Der Film verbindet fantastische Wellen mit wunderschönen Bilder Italiens und zeigt auf, wie speziell wichtig in Italien die Familie ist und wie viel Bedeutung dem geschenkt wird.

Foto: Bella Vita

Halt macht die Premierentour von «Bella Vita» am 13. Mai in Bern, am 14. Mai in Zürich, am 15. Mai in Luzern und am 3. Juni in Genf. Für jeden Stopp verlosen wir im Voraus 2 Tickets. Mitmachen könnt ihr per E-Mail an redaktion@twoleftfeet.ch und dem jeweiligen Ort als Betreff. Also z.B. Betreff «Luzern» für die Premiere am 15. Mai in der Zentralschweiz. Teilnehmen könnt ihr bis jeweils vier Tage vor der Premiere!

Nouvague hat den Regisseur Jason Baffa in San Sebastian getroffen und mit ihm ein kurzes Interview geführt:

NOUVAGUE: Erzähl doch mal kurz, wie die Idee, einen Mittelmeer-Surffilm zu drehen, zustande kam.

Jason Baffa:Vor ein paar Jahren war ich auf Bali und traf dort Chris Del Moro. Als wir Abends bei einem Bier zusammensaßen, erzählte er mir von seiner Jugend in der Toskana. Als ich meinte, dass ich ebenfalls italienische Vorfahren habe, fingen wir an zu fantasieren: Wie wäre es, einen Film über die dortige Surfszene zu machen? Drei Monate in Italien, nur das beste Essen, Wein, Wellen... Die Dreharbeiten stellten wir uns paradiesisch vor!

Warst du zu dem Zeitpunkt denn schon mal dort?

Jason Baffa:Ja, aber das lag viele Jahre zurück. Ich bin natürlich immer eher nach Hawaii, Indo und zu anderen Surf-Destinations gereist. Doch ich liebe den europäischen Lifestyle. Wir stellten also eine Crew zusammen: Rasta, Lauren L. Hill, Die Coffin-Brüder, Leo Fioravanti, Alessandro Ponzanelli.

Und dann habt ihr euch in Italien eingerichtet und auf Wellen gewartet?

Jason Baffa:Ja, drei Monate. Und wir haben wirklich gute Tage gehabt, dazwischen aber auch immer wieder sehr lange Flatness erlebt. Doch zum Glück gibt es dort genug zu tun: Weinlesen, Museen und natürlich die Familien: Chris und ich haben unsere Verwandtschaft besucht und wochenlang bei ihnen abgehangen.

Du hast den Film komplett in 35 mm Film gedreht, was Bella Vita den fantastischen, hochwertigen Look gibt, den wir schon aus 'One California Day' und deinen anderen Filmen kannten. Wie habt ihr diese aufwendige Arbeit finanziert?

Jason Baffa: Das Geld haben wir alleine aufgebracht, ein Teil kam durch Crowdfunding dazu. Wir wollten einfach eine Filmqualität abliefern, wie sie heutzutage in Surffilmen rar geworden ist. Diese Geschichte, die Menschen und diese fantastische Natur haben es verdient, so toll wie möglich dargestellt zu werden!

Wie würdest du die italienische Surfszene beschreiben? Was ist anders als in den USA?

Jason Baffa:Der Stokefaktor ist definitiv höher! Egal ob es kniehoch ist oder pumpt - die Italiener sind immer glücklich. Das liegt bestimmt daran, dass sie viel Zeit investieren müssen, um überhaupt Wellen zu finden. Daraus entsteht auch ein Gemeinschaftsgefühl, wie es in den USA verloren gegangen ist. Ich wünschte, das würde man in der Surfwelt öfter finden!

THEMA News / Events
TAGS Surf
VERÖFFENTLICHT 01.05.2014
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