Aprés Ski

Zum Wintersport gehört auch der Après-Ski

Jeder der schon mal im Ski-Urlaub oder zum Snowboard fahren in den Alpen war, kam um eine richtige Après-Ski Party nicht drum herum und weiß ganz genau wie es dort zugeht. Besonders die Touristen verzichten ungern auf die ausgelassenen Partys am Abend, denn Sie gehören einfach zum Wintersport dazu. Die Gaststätten und Skihütten liegen oft direkt oben an der Skipiste und bieten einen herrlichen Ausblick neben der Feierei. Après-Ski Partys sind bekannt für den Konsum einer Menge Alkohol und der typischen Aprés-Ski Musik. Die Melodien sind meistens eingängig und die Texte einfach, damit auch der letzte betrunkene Sportler mitträllern kann. Daher wird in der Regel auf Schlager oder Dance Musik zurückgegriffen. Manchmal sorgen einheimische Musikkappellen auch für die authentische Atmosphäre.

Für die richtige Stimmung sorgt nicht nur der Alkohol
Wer Après-Ski hört, der denkt vermutlich zu aller erst an die eskalativen Ausmaße des Alkoholkonsums. Typische Getränke sind zum Beispiel Williams-Birne, Wodka mit Feige und „Flügerl“. Auch heiße Getränke sind wegen der Kälte draußen sehr beliebt. Jägertee und Glühwein darf also nicht fehlen. Wer sich auf der Piste einen „Après-Ski“ bestellt, bekommt einen Cocktail aus Eierlikör und heißer Milch. Männliche Gäste auf Flirtkurs haben sogar eine eigene Bezeichnung und werden im Volksmund als „Après-Ski Lehrer“ betitelt. Ist die Suche jedoch erfolglos und man möchte den Abend trotzdem mit einem echten Abenteuer ausklingen lassen, der geht einfach zu den Gingrn und findet in jedem Fall genau das was er will. Und endet auch nicht wie im folgenden Video.

Die Ursprünge des Après-Ski
Bei dem herkömmlichen Après-Ski, ging es eigentlich mal nur um das gesellige Zusammensein nach einem anstrengenden und kalten Tag im Wintersport. 1985 und 1924 verstand man unter dem Begriff „Après-Ski“ nämlich noch eine gemütliche Zusammenkunft am Abend bei gutem Essen und einem Gläschen Wein. An der Absicht der Geselligkeit hat sich bis heute nichts geändert, jedoch bleibt es mittlerweile bei kaum einem Skifahrer bei dem einen Gläschen Wein. Traditionen und Sitten sind heute zu einer wilden Schlagerparty geworden – zumindest so, wie man es in den örtlichen Regionen kennt. In Nordamerika, USA und in Kanada geht es nämlich weitaus ruhiger zu. Auf der Tagesordnung stehen zudem kleinere Mahlzeiten und Snacks. Das ist nicht für Jedermann Wenn man nicht wüsste wie es bei den Partys oben auf den Skipisten zugeht, könnte man glatt denken es geht sich um eine schicke französische after-Party. Da dem definitiv nicht so ist, ist die klassische „Après-Ski“ Party nicht etwas für jeden Skifahrer. Wer mit seiner Familie in den Urlaub fährt, möchte sicher nicht beim Abendessen von Liedern wie „Schatzi, schenk mir ein Foto“ beschallt werden.

VERÖFFENTLICHT 04.07.2017
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